Die Schufa - Schufaregister

Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung

Die Abkürzung Schufa steht für die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung.
Sie hat die Aufgabe alle Daten über jeden einzelnen Bundesbürger bei dessen finanziellen Geschäften zu sammeln und aufzuzeichnen. Kreditinstitute und Unternehmen, die dem Kunden erlauben auf Rechnung zu kaufen, sind zu ihrer eigenen Sicherheit der Schufa angeschlossen.

Bevor ein Kreditvertrag zwischen der Bank (Kreditinstitut) und dem Verbraucher (Bankkunde) zustande kommt, muss der Kunde in die Schufa-Klausel einwilligen.
Somit kann der Händler oder die Bank einen Einblick in die Daten nehmen, die gespeichert sind.

Die Schufa-Auskunft kann negativ, aber auch positiv sein, da wirklich alles gespeichert wird. Jedes Konto, jeder Kredit oder Darlehen auch der ordnungsgemäß zurückgezahlte ist in den Daten zu finden.

Einen negativen Eintrag erhalten die Menschen, bei denen Rechnungen nicht (oder nicht pünktlich) gezahlt werden. Also im Grunde bei allen offenen Forderungen von Gläubigern. Immer dann, wenn das Inkassobüro oder der Gerichtsvollzieher eingeschaltet werden muss, erfährt es auch fast automatisch die Schufa.

Die negativen Einträge im Schufaregister bleiben auch dann, wenn die Zahlungen beglichen sind, noch für drei Jahre gespeichert. Mit diesen ist es schwer, einen Kredit zu bekommen oder ein Girokonto mit einem Dispositionskredit.

Auch der Abschluss von Handyverträgen oder anderen Verträgen im Lebensalltag kann zu einem Problem werden, wenn die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung einen negativen Eintrag zu dem Kunden hat.